Walter sagt: Für Februar haben wir zwei eher säurebetonte Junmaishu ausgesucht. Allerdings ist hohe Säure bei Sake immer noch relativ mild im Vergleich zu Weißwein. Das hat schon so manche zu Sake-Fans gemacht, die nach Eleganterem als Bier zum Essen gesucht haben.

Von der Brauerei Gokyo hatten wir bereits den kräftigen Kimoto vorgestellt, Ihr erinnert Euch. Auch für den Junmaishu wird nur regional angebauter Reis verwendet. Feines Umami harmoniert mit der runden Säure und sorgt für einen “klaren” Abgang im Mund – für Sake-Kenner ein Qualitätsmerkmal. Gleichzeitig sorgt das weiche Wasser, das Gokyo verwendet, für ein zartes Mundgefühl. Ein Paradebeispiel für einen Junmaishu (der weniger poliert wird als die Ginjos) mit sehr eigener Persönlichkeit. Für mich persönlich machen gerade diese Junmaishu mit ihrer Vielfältigkeit Sake so spannend. Schmeckt gekühlt, aber auch warm zu vielen verschieden Gerichten.

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